Romanowa sagt, ihr Mann sei im Gefängnis in Lebensgefahr. Es gäbe Hinweise darauf, dass sein ehemaliger Geschäftspartner den Mord an Alexej Koslow in Auftrag gegeben habe.
http://www.welt.de/politik/ausland/article13924599/Hier-verteidigt-sich-das-verfaulte-System-selbst.html
http://www.washingtonpost.com/world/europe/russia-convicts-protest-leaders-husband/2012/03/15/gIQA3xXUES_story.html
Vor einer großen Menschenmenge, die erschienen war, um Alexej und Olga zu unterstützen, spricht Romanowa davon, dass sie den genauen Text des Gerichtsurteils dank einem Insider bereits im Februar gelesen hatte. Dass sie Angst um Alexejs Leben hat. Und dass sie trotz allem überzeugt ist, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, als sie beide beschlossen, nicht zu emigrieren.
"Die ganze Zeit sagte man uns: "Verlasst das Land." Man wollte uns zum Exil zwingen. Aber dann wäre der ganze Kampf vergeblich. Dann hätte das System die Möglichkeit, all den Menschen in ähnlichen Fällen zu sagen: Seht ihr, man muss die Unternehmer sofort ins Gefängnis stecken, sonst laufen sie weg. Wir konnten uns das nicht leisten.
Solcher, wie wir, sind Zehntausende im ganzen Land. In den Gerichten spielt sich Gesetzlosigkeit ab... das sich eigentlich gar keine Gerichte, das sind Agenturen, die gegen Entgelt gewisse Dienste anbieten... Journalisten, ich bitte, erzählt die Wahrheit über das, was hier geschehen ist! Es ist eine Tragödie für das Land, wenn es kein funktionierendes Rechtssystem hat."


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