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Freitag, 20. Januar 2012

Das Bürgermeisteramt will den Protestmarsch von 50.000 Menschen nicht genehmigen. Fängt es an, brenzlich zu werden?


Das Moskauer Bürgermeisteramt wird den Protestmarsch der Opposition am 4. Februar nicht genehmigen, teilt der regierungsnahe Fernsehsender "Rossija 24" mit. Die Behörden seien jedoch bereit, den Teilnehmern eine alternative Route vorzuschlagen: statt den Gartenring entlang in Richtung Kreml sollen sie von Frunze-Ufer zu Luzhniki marschieren, und zwar nicht am Samstag, sondern einen Tag später – am Sonntag, den 5. Februar.<...>


Die Opposition plante ursprünglich am 4. Februar ab 14 Uhr einen Marsch von Kaluzhskaja Platz über Gartenring zu Manege-Platz (in direkter Nähe zum Kreml), mit einer anschließenden Kundgebung von 16 bis 19 Uhr. Dieser Protestmarsch sollte an die Kundgebungen "Für faire Wahlen" in Moskau Ende des vergangenen Jahres auf dem Bolotnaja-Platz und dem Sacharow Prospekt anknüpfen. Das Ziel der Aktion soll ein Ausdruck des Protestes gegen die Verstöße bei den Parlamentswahlen am 4. Dezember 2011 sein.

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