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Donnerstag, 26. Januar 2012

"Ein Schlag gegen die Walbeobachter"


Der Chefredakteur des Radiosenders "Echo Moskwy" kommentiert den Ausschluss Grigori Jawlinskis vom Präsidentenrennen.


Die Zentrale Wahlkommission versetzt den unabhängigen Beobachtern einen Schlag. Meine persönliche Meinung.

Es war offensichtlich, dass der Kandidat Grigori Jawlinski keine Chance hat, bei diesen Wahlen zum Präsidenten gewählt zu werden.
Es war offensichtlich, dass der Präsidentschaftskandidat Grigori Jawlinski keine Chance hat, bei dieser Wahl die zweite Runde zu erreichen. Es war ebenfalls offensichtlich, dass Grigori Jawlinski weder Putin noch Prochorow Stimmen wegnehmen würde.

Warum also?

Darum.

Weil ausgerechnet die Wahlbeobachter der "Jabloko"-Partei den erheblichsten Anteil von Wahlbetrug am 4. Dezember aufdeckten. Gerade "Jabloko"-Beobachter waren am besten zu dieser Wahl vorbereitet. Nur "Jabloko" hat Trainingsseminare für unabhängige Beobachter angeboten, die diese bessere Vorbereitung möglich machten.

 
Die Zentrale Wahlkommission rächt sich jetzt an der Partei für die Demütigung und Schande am 4. Dezember und versucht durch den Ausschluss ihres Kandidaten Jawlinski die am besten geschulten Beobachter daran zu hindern, die geplante Wahlfälschung am 4. März zu vereiteln.

Der Ausschluss Jawlinskis und als Folge seiner Beobachter aus dem Wahlprozess verringert stark die Legitimität des nächsten Präsidenten, wer immer er sein wird.

Will derjenige das wirklich?

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